Davos Kirchturmsanierung

PRO Holz

Starke Argumente

  • Holz ist einheimisch
  • Holz ist ein nachwachsender Rohstoff
  • Holz speichert grosse Mengen an CO2 und ist treibhausneutral
  • Holz genügt hohen technischen und optischen Ansprüchen
  • Holz ist dauerhaft
  • Holz dämmt Schall und Temperaturextreme optimal
  • Holz reguliert Feuchtigkeit

Ökologie & Energiebilanz

Holz als Baustoff ist CO2 neutral: Während der Wachstumsphase entzieht ein Baum der Atmosphäre das treibhausrelevante CO2. Als Baustoff verwendet, wird CO2 so über Jahre oder Jahrzehnte zwischengespeichert, denn erst bei der Verbrennung oder Verrottung des Holzes wird dieses CO2 wieder freigesetzt.

Verbaute Holzteile bieten ein grosses CO2-Depot. In der Schweiz sind rund 45 Millionen Tonnen CO2 in Bauten verarbeitet und gespeichert.

Die vermehrte Verwendung von Holz kann zur Minderung des Verbrauchs fossiler Energieträger, und zur Erreichung des CO2-Reduktionsziels der Schweiz einen wesentlichen Beitrag leisten.

Holz ermöglicht eine energetische Bauweise. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.
Nach wie vor benötigen wir für das Bauen ca. die Hälfte der Energieresscourcen. In der Schweiz fallen 40 Prozent des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen im Gebäudebereich an. Ein optimiertes Gebäude verbraucht etwa 80% weniger Energie als ein Standardgebäude. Auch die verbaute Energie kann durch ökologische Baumaterialien deutlich reduziert werden. Der Wartungsaufwand bei einem nachhaltig optimierten Gebäude ist geringer, was eine deutlich bessere Werterhaltung des Gebäudes gewährleistet. Die Etablierung des Baustoffes Holz erfüllt verschiedene gesamtgesellschaftlich relevante Ziele:
Sinnvolle und notwendige Nutzung des einheimischen Waldes und optimale Verwendung des gewonnenen Rohstoffes Holz, sowie die Minimierung der negativen Umwelteinflüsse im gesamten Lebenszyklus des Bauobjektes.

Rohstoff Holz

Die einheimischen Wälder übernehmen nebst der Produktion von Sauerstoff auch lebenswichtige Schutzfunktionen, und bilden somit insbesondere in unseren Regionen geradezu eine Voraussetzung für das hiesige Leben. Eine nachhaltige Bewirt­schaftung unserer Wälder ist für ein langfristiges ökologisches Gleichgewicht in der Region unabdingbar.

Das Bewirtschaftungspotential von Holz wird bis anhin noch nicht ausgeschöpft, d.h. der Wald wird heute unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit noch zu wenig genutzt, und droht zu überaltern. Sinnvolle und optimierte Verwendung des Rohstoffes Holz hilft mit, dieser Überalterung entgegen zu wirken.

Durch seine Doppelfunktion als stoffliche und energetische Ressource und seine vielfältigen Verwen­dungsmöglichkeiten bietet sich Holz für eine Mehrfachnutzung geradezu an. Bereits heute ist eine fast vollständige Nutzung des geschlagenen Holzes möglich, sei es für den Einsatz als Hauptträger, für die Papier-Herstellung oder zur energetischen Nutzung durch Verbrennung.

Baustoff Holz

Holz ist ein modernes Baumaterial mit natürlicher Ausstrahlung. Der Baustoff Holz steht für gesundes, beständiges und angenehmes Wohnen.

Der Baustoff Holz weist in allen relevanten technischen Bereichen mindestens vergleichbare Eigenschaften wie die konventionellen Baustoffe Beton und Stahl auf. Zusätzlich dazu verfügt Holz über ökonomische, ökologische, technische und ästhetische Vorteile.

Die technologischen Fortschritte beim Einsatz von Holz machen diesen Baustoff auch in statischer und wirtschaftlicher Hinsicht konkurrenzfähig. Im Vergleich mit konventionellen Baustoffen scheut Holz keinen Vergleich im Isolationsbereich (Wärme und Schall).

Wissenswertes über Holz

  • Eine 25 Meter hohe Buche setzt pro Tag so viel Sauerstoff frei, wie drei Menschen zum Atmen benötigen
  • Der Schweizerische Holzbauanteil beträgt 15%. Dies ist noch ausbaufähig, wenn man beispielsweise mit Österreich vergleicht, wo der Anteil bei 30% liegt. In den Schweizer Wäldern wachsen jährlich rund 10 Mio. m3 Holz, wovon nur gerade 5 Mio m3 verwendet werden.
  • Holz ist dauerhaft. Qualitative Verbesserungen des Holzbaus – also die Erzielung des gleichen Nutzens mit weniger Materialaufwand – haben zu massgeblicher Steigerung der Dauerhaftigkeit und Funktionalität von Holzbauten beigetragen.
  • Holz ist leicht und stabil, und es hat ein hervorragendes Gewichts-/Festigkeitsverhältnis. Dies führt beim Bau von Gebäuden zu einer Minimierung des Materialverbrauchs von bis zu 30%, und zu geringerem Transport- und Verarbeitungsaufwand.

 

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